Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz und Gesundheitsdaten bietet Chancen zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern und Krankenversicherungen. Ziel ist es, die
Diagnosegenauigkeit zu steigern, individuelle Gesundheitsrisiken präziser zu erkennen, telemedizinische Lösungen zu integrieren und Präventionsprogramme zu fördern. Dies soll zu einer besseren
Patientenversorgung und gleichzeitigen Senkung der Systemkosten.
Der § 25 SGB V (Sozialgesetzbuch Fünftes Buch) regelt die "Datengestützte Erkennung individueller Gesundheitsrisiken" und ist ein zentraler Bestandteil der modernen Gesundheitsversorgung in
Deutschland, insbesondere im Kontext der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Der Paragraph wurde mit dem Ziel eingeführt, präventive Maßnahmen und die individuelle Gesundheitsvorsorge zu
fördern, indem Gesundheitsdaten systematisch erfasst und ausgewertet werden.
Krankenversicherungen sollen so in die Lage versetzt werden, ihre Versicherten mit maßgeschneiderten Gesundheitsangeboten zu unterstützen. Dies kann beispielsweise durch die Identifikation von Risikogruppen für bestimmte Krankheiten oder durch die frühzeitige Intervention bei chronischen Erkrankungen geschehen. Bisher wird oft noch nach einem passenden rechtlichen Rahmen und ersten Use-Cases gesucht.
Ein wichtiger Aspekt beim Umgang mit Gesundheitsdaten ist der Datenschutz. Der § 25 SGB V muss sicherstellen, dass Gesundheitsdaten nur in einer datenschutzkonformen Weise verarbeitet werden. Die Verarbeitung dieser Daten muss stets im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und anderen relevanten gesetzlichen Bestimmungen stehen, um die Privatsphäre der Versicherten zu schützen.
Der § 25 SGB V öffnet Tür und Tor für eine stärker digitalisierte, personalisierte Medizin. In der Zukunft könnten beispielsweise Gesundheitsdaten noch stärker in die Gesundheitsversorgung integriert werden, um präventive Maßnahmen weiter zu optimieren und die Kosten im System zu senken.
Zudem könnten durch eine bessere Nutzung der Daten neue Geschäftsmodelle zwischen Krankenhäusern, Krankenkassen und anderen Akteuren im Gesundheitswesen entstehen.
Wie kann die Nutzung von Künstlicher Intelligenz und Gesundheitsdaten die Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern und Krankenversicherungen optimieren, um die Patientenversorgung zu verbessern und
gleichzeitig die Kosten im gesamten System zu senken?
Folgende Aspekte können im Rahmen der Fragestellung berücksichtigt werden: